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Radler & Ruf Sandstrahlpistolen: Kabinenpistole oder 50 Liter System
Bei den Radler & Ruf Sandstrahlpistolen stehen im aktuellen Sortiment zwei unterschiedliche Einsatzkonzepte zur Wahl. Die Profi Sandstrahlpistole für Sandstrahlkabinen ist für den Betrieb innerhalb eines vorhandenen Kabinensystems gedacht. Daneben steht eine eigenständige Sandstrahlpistole mit 50 Liter Strahlmittelbehälter, Hartmetall Strahldüse Ø 8 mm, 3,20 m Strahlmittelschlauch und 4 m Luftschlauch zur Verfügung.
Die Auswahl ist dadurch vergleichsweise klar: Wer bereits eine Sandstrahlkabine besitzt oder eine Pistole für einen geschlossenen Strahlraum benötigt, wählt die Kabinenlösung. Wer eine flexiblere Injektoreinheit mit eigenem Strahlmittelvorrat sucht, orientiert sich am 50-Liter-System.
Die beiden Einsatzkonzepte
✔ Profi Sandstrahlpistole für manuelle Arbeiten in Sandstrahlkabinen
✔ Kabinenpistole mit Strahldüse aus gehärtetem Stahl oder Hartmetall
✔ mobiles Injektorsystem mit 50 Liter Strahlmittelbehälter
✔ 50-Liter-System mit Hartmetall Strahldüse Ø 8 mm
✔ 3,20 m Strahlmittelschlauch und 4 m Luftschlauch beim Behältersystem
Sandstrahlpistole für Sandstrahlkabinen
Die Kabinenpistole ist für präzise manuelle Strahlarbeiten innerhalb eines geschlossenen Strahlraums ausgelegt. Dort kann das Werkstück kontrolliert bearbeitet werden, während das Strahlmittel im Kabinensystem verbleibt. Typische Aufgaben sind Reinigung, Entrostung, Mattierung und Vorbereitung kleinerer Bauteile.
Bei der Pistole kann zwischen einer Düse aus gehärtetem Stahl und einer Hartmetalldüse gewählt werden. Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt vor allem von Einsatzhäufigkeit und verwendetem Strahlmittel ab. Hartmetall ist für hohe abrasive Belastung und regelmäßige Nutzung die verschleißfestere Option, während gehärteter Stahl für weniger intensive Anwendungen eine einfachere Lösung sein kann.
50 Liter Behälter für flexible Injektorstrahlarbeiten
Das zweite System kombiniert die Sandstrahlpistole mit einem 50-Liter-Strahlmittelbehälter. Damit steht ein größerer Vorrat zur Verfügung, ohne dass eine feste Sandstrahlkabine erforderlich ist. Die Pistole wird mit Hartmetall Strahldüse Ø 8 mm, 3,20 m Strahlmittelschlauch und 4 m Luftschlauch angeboten.
Diese Ausführung ist für Werkstatt- und Reparaturarbeiten interessant, bei denen flexibel am Werkstück gearbeitet werden soll. Der 50-Liter-Behälter reduziert die Nachfüllhäufigkeit, erhöht aber nicht automatisch die Strahlleistung. Dafür sind Düse, Arbeitsdruck und Kompressorleistung entscheidend.
Düsenmaterial und Strahlmittel aufeinander abstimmen
Strahldüsen sind Verschleißteile. Wie schnell eine Düse verschleißt, hängt unter anderem von Strahlmittel, Betriebsdauer und Arbeitsdruck ab. Bei abrasiven Medien und häufigem Einsatz ist ein widerstandsfähiges Düsenmaterial besonders relevant. Gleichzeitig muss die Strahlmittelkörnung zur Düsenbohrung passen, damit das Material zuverlässig gefördert wird und die Pistole nicht unnötig belastet wird.
Kompressorleistung nicht unterschätzen
Bei einer Injektor Sandstrahlpistole entsteht die Strahlleistung aus dem Zusammenspiel von Luftmenge, Arbeitsdruck und Düsenkombination. Ein Kompressor, der nur kurzfristig genügend Druck erreicht, kann während des Strahlens stark abfallen. Deshalb sollte die effektive Liefermenge unter Dauerbetrieb vor der Auswahl geprüft werden.
Radler & Ruf Sandstrahlpistole kaufen
Für die Kaufentscheidung sollte zuerst der Arbeitsplatz feststehen. Für eine vorhandene Strahlkabine ist die Kabinenpistole die passende Produktgruppe. Für unabhängige Werkstattarbeiten bietet das 50-Liter-System eine eigenständige Strahlmittelbevorratung. Danach entscheiden Düsenmaterial, Strahlmittel und vorhandene Druckluft über die technisch passende Konfiguration.