Ventilateurs ATEX

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Ventilateurs ATEX pour les applications présentant un risque d’explosion

Les ventilateurs ATEX sont utilisés lorsque des flux d’air doivent être transportés dans des zones où des atmosphères explosives peuvent se former en présence de poussières, de gaz ou de vapeurs inflammables. Leur sélection ne doit donc pas s’effectuer uniquement en fonction du débit d’air, de la pression ou de la dimension de raccordement. Il est essentiel que la conception du ventilateur soit adaptée à l’évaluation des risques, au classement des zones, au groupe de substances et à l’ensemble du système d’aspiration.

Outre le ventilateur, le système complet comprend également des éléments d’aspiration, des conduites, des filtres, un dispositif d’évacuation, une mise à la terre et une commande. Un seul ventilateur ATEX ne rend pas automatiquement une installation protégée contre les explosions. Les éventuelles sources d’inflammation, les charges électrostatiques, les couples de matériaux, la température et les conditions de fonctionnement doivent également être pris en compte.

Sur le plan aéraulique, les mêmes principes fondamentaux s’appliquent que pour les autres ventilateurs industriels : le débit d’air souhaité doit être fourni malgré la perte de charge totale réellement présente. La courbe caractéristique du ventilateur est donc aussi importante que son adéquation en matière de sécurité. Pour effectuer une présélection fiable, il est nécessaire de disposer d’informations sur le fluide, la poussière ou le gaz, la température, le débit d’air requis, la perte de charge et le domaine d’utilisation prévu.

Vos avantages

✅ Versions adaptées aux zones présentant un risque d’explosion évaluées en conséquence

✅ Sélection en fonction du débit d’air, de la pression et de la situation de danger

✅ Intégration dans des systèmes industriels d’aspiration et de ventilation

✅ Adaptés aux solutions système spécifiques à l’application

✅ Combinaison technique cohérente avec des concepts ATEX globaux

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ATEX-Ventilatoren als Teil eines Explosionsschutzkonzepts

ATEX-Ventilatoren werden in Anwendungen eingesetzt, bei denen explosionsfähige Atmosphären durch brennbare Stäube, Gase oder Dämpfe auftreten können. Ihre Auswahl ist deshalb immer Teil einer umfassenden Gefährdungsbeurteilung. Ein als ATEX geeignet gekennzeichneter Ventilator allein macht ein Absaug- oder Lüftungssystem nicht automatisch explosionsgeschützt.

Wichtige Anwendungsdaten

✔ Art des Stoffes: Staub, Gas oder Dampf

✔ Zoneneinteilung und erforderliche Gerätekategorie

✔ Volumenstrom und Druckverlust

✔ Medium- und Umgebungstemperatur

✔ mögliche Zündquellen und elektrostatische Aufladung

✔ Einbindung in Filter, Rohrnetz und Austrag

Das Gesamtsystem betrachten

Zu einem sicheren Absaugsystem gehören neben dem Ventilator auch Erfassungselemente, Rohrleitungen, Filteranlagen, Absperrorgane, Erdung, Austrag und Steuerung. Schnittstellen zwischen diesen Komponenten können für den Explosionsschutz ebenso relevant sein wie der Ventilator selbst.

PlanungspunktWarum wichtig?Praxis
ZoneBestimmt erforderliches SchutzniveauAus Gefährdungsbeurteilung ableiten
StoffBeeinflusst Kennzeichnung und SchutzkonzeptBelastbare Stoffdaten verwenden
BetriebspunktSichert notwendige LuftleistungVolumenstrom und Druck gemeinsam auslegen

Auf kleineren Bildschirmen kann die Tabelle seitlich verschoben werden.

Volumenstrom und Druck bleiben entscheidend

Auch ein ATEX-Ventilator muss den gewünschten Luftstrom gegen den realen Anlagenwiderstand erzeugen. Rohrleitungen, Filter und Erfassungselemente bestimmen den Arbeitspunkt. Eine sicherheitstechnisch geeignete Ausführung ist nur dann funktional, wenn die strömungstechnische Dimensionierung ebenfalls stimmt.

Elektrostatische Aufladung und Erdung

Elektrostatische Aufladung kann eine relevante Zündquelle darstellen. Leitfähige Verbindungen, Potentialausgleich und die Eignung angrenzender Komponenten müssen deshalb Bestandteil des Schutzkonzepts sein.

Typische Planungsfehler

✔ ATEX nur am Ventilator beurteilen

✔ Zoneneinteilung nicht eindeutig festlegen

✔ Stoffdaten unvollständig dokumentieren

✔ Erdung und Potentialausgleich vernachlässigen

✔ Druckverlust des Gesamtsystems nicht berücksichtigen

Änderungen am Prozess

Andere Werkstoffe, neue Absaugstellen oder geänderte Betriebsbedingungen können die Gefährdungssituation verändern. Deshalb sollte nach relevanten Änderungen geprüft werden, ob die bestehende Auslegung weiterhin geeignet ist.


FAQ

Wann ist ein ATEX-Ventilator erforderlich?
Wenn die Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass explosionsfähige Atmosphären auftreten können und eine entsprechend geeignete Ventilatorausführung erforderlich ist.

Ist ein ATEX-Ventilator allein ausreichend?
Nein. Das vollständige Absaug- oder Lüftungssystem muss betrachtet werden.

Welche Angaben werden für die Auswahl benötigt?
Zone, Stoffart, relevante Stoffdaten, Volumenstrom, Druckverlust, Temperatur und Einbausituation.

Spielt Erdung eine Rolle?
Ja. Elektrostatische Aufladung kann eine Zündquelle darstellen und muss im Gesamtkonzept berücksichtigt werden.

Kann jeder ATEX-Ventilator staubhaltige Luft fördern?
Nicht automatisch. Partikelbelastung und konstruktive Eignung müssen zusätzlich passen.

Muss die Anwendung bei Änderungen neu bewertet werden?
Bei relevanten Änderungen an Stoffen, Prozess oder Anlagenkonfiguration kann eine erneute Bewertung notwendig sein.

Beratung zu ATEX-Ventilatoren

Für eine belastbare Vorauswahl benötigen wir Angaben zu Zone, Stoff, Temperatur, Volumenstrom, Druckverlust und vorhandener Anlagentechnik. Die endgültige Auswahl muss zur betrieblichen Gefährdungsbeurteilung passen.

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