compressed-air treatment

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Compressed-Air Treatment for Defined Compressed-Air Quality

Compressed-air treatment determines how dry, clean, and low in oil the compressed air actually is in the end. The components in this category can be used to achieve different levels of quality—ranging from simple condensate separators to very dry and very low-oil compressed air for demanding industrial applications.

The product range includes cyclone separators, compressed-air filters with graduated filtration stages, refrigerated air dryers with a pressure dew point of approximately +3 °C, desiccant air dryers with a pressure dew point down to −40 °C, activated carbon adsorbers with a specified residual oil content of ≤ 0.003 mg/m³ under defined conditions, as well as mobile systems. The quality that can be achieved always depends on the combination of treatment stages, the flow rate, the operating pressure, and the actual operating conditions.

What level of compressed-air quality can be achieved with our product range?

✅ DFF-P Coarse Filter: Particle filtration down to 5 µm

✅ DFF-M microfilter: up to 0.1 µm and residual oil < 0.1 mg/m³

✅ DFF-S Superfilter: down to 0.01 µm and residual oil < 0.01 mg/m³

✅ DFF-A activated carbon stage: residual oil < 0.005 mg/m³ at 20 °C

✅ Approx. +3 °C pressure dew point with refrigerated air dryers and down to −40 °C with desiccant air dryers

✅ Residual oil content up to ≤ 0.003 mg/m³ with a separate activated carbon adsorber under specified operating conditions

✅ Over 99% separation of free liquid condensate with cyclone separators

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Druckluftaufbereitung nach Zielqualität auswählen

Bei der Druckluftaufbereitung geht es nicht nur darum, einzelne Geräte hinter den Kompressor zu setzen. Entscheidend ist die Frage, welche Druckluftqualität am Verbraucher tatsächlich benötigt wird. Wasser, Partikel und Öl treten in unterschiedlichen Formen auf und müssen deshalb mit unterschiedlichen Aufbereitungsstufen behandelt werden.

Mit dem aktuellen Sortiment lassen sich verschiedene Qualitätsniveaus kombinieren. Für viele Werkstatt- und Industrieanwendungen reicht ein System aus Kondensatabscheidung, geeigneter Filtration und Kältetrocknung. Für empfindlichere Prozesse können deutlich niedrigere Drucktaupunkte, feinere Filtrationsstufen und zusätzliche Aktivkohleadsorption erforderlich sein.

Drucktaupunkt: von etwa +3 °C bis −40 °C

Der Drucktaupunkt beschreibt, wie weit Druckluft unter Betriebsdruck abgekühlt werden kann, bevor der verbliebene Wasserdampf wieder kondensiert. Je niedriger der Drucktaupunkt, desto trockener ist die Druckluft.

Die Kältetrockner im Sortiment sind unter ihren Referenzbedingungen auf ungefähr +3 °C Drucktaupunkt ausgelegt. Das ist für viele Druckluftnetze in temperierten Werkstätten und Produktionshallen ausreichend. Solange die nachgeschaltete Leitung unter Betriebsdruck oberhalb dieses Drucktaupunkts bleibt, wird eine erneute Kondensatbildung weitgehend vermieden.

Für Anwendungen mit kalten Außenleitungen, Frostgefahr oder sehr hohen Anforderungen an die Restfeuchte stehen Adsorptionstrockner bis −40 °C Drucktaupunkt zur Verfügung. Damit lässt sich die Druckluft wesentlich stärker trocknen als mit einem klassischen Kältetrockner.

Restölgehalt gezielt reduzieren

Öl kann in Druckluft als Flüssigkeit, Aerosol oder gasförmiger Dampf auftreten. Deshalb reicht eine einzige Filterstufe nicht aus, wenn besonders niedrige Restölgehalte gefordert werden. Koaleszenz- und Feinfilter reduzieren flüssige Ölbestandteile und Aerosole. Für gasförmige Öl- und Kohlenwasserstoffdämpfe kann anschließend eine Aktivkohlestufe eingesetzt werden.

Der separate Aktivkohleadsorber im Sortiment ist unter definierten Bedingungen mit einem Restölgehalt von ≤ 0,003 mg/m³ spezifiziert. Dieser Wert ist als Leistung einer passend ausgelegten Aufbereitungskette unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen zu verstehen. Vorfiltration, Temperatur, Volumenstrom und Wartungszustand beeinflussen die tatsächlich erreichbare Qualität.

Welche DFF Druckluftfilterstufe macht was?

Die DFF Druckluftfilter sind abgestuft aufgebaut. Dadurch muss ein Feinfilter nicht die gesamte Schmutz- und Aerosollast der Rohdruckluft aufnehmen. Vorgeschaltete Filter schützen die feineren Stufen, reduzieren deren Belastung und ermöglichen eine gezielte Anpassung an die benötigte Druckluftqualität.

DFF-P – Grobfiltration bis 5 µm: Der DFF-P ist die robuste Vorfilterstufe. Er hält gröbere Feststoffpartikel und Verunreinigungen bis zur angegebenen Filterfeinheit von 5 µm zurück und dient vor allem dazu, nachgeschaltete Feinfilter und Trockner zu entlasten. Für eine hohe Druckluftreinheit allein ist diese Stufe noch nicht ausreichend.

DFF-M – Mikrofiltration bis 0,1 µm: Der DFF-M übernimmt die feinere Partikel- und Aerosolabscheidung. Die angegebene Filterfeinheit liegt bei 0,1 µm; der spezifizierte Restölgehalt liegt bei < 0,1 mg/m³. Diese Stufe ist sinnvoll, wenn neben Feststoffpartikeln auch feine Öl- und Wasseraerosole deutlich reduziert werden sollen.

DFF-S – Superfiltration bis 0,01 µm: Der DFF-S geht noch eine Stufe weiter. Mit einer angegebenen Filterfeinheit von 0,01 µm und einem spezifizierten Restölgehalt von < 0,01 mg/m³ eignet er sich für Anwendungen mit deutlich höheren Anforderungen an Partikel- und Aerosolreinheit. Eine geeignete Vorfiltration schützt das sehr feine Filterelement vor unnötig hoher Belastung.

DFF-A – Aktivkohle-Endstufe: Der DFF-A ist keine gewöhnliche Partikelfilterstufe. Er wird nach geeigneter Vorfiltration eingesetzt, um verbliebene Öl- und Kohlenwasserstoffdämpfe weiter zu reduzieren. Bei 20 °C ist ein Restölgehalt von < 0,005 mg/m³ spezifiziert. Damit ergänzt er die mechanischen beziehungsweise koaleszierenden Filterstufen dort, wo besonders ölarme Druckluft erforderlich ist.

Typische Staffelung der DFF Filter

✅ DFF-P: Vorfilter für gröbere Partikel bis 5 µm

✅ DFF-M: Mikrofilter bis 0,1 µm, Restöl < 0,1 mg/m³

✅ DFF-S: Superfilter bis 0,01 µm, Restöl < 0,01 mg/m³

✅ DFF-A: Aktivkohle-Endstufe, Restöl < 0,005 mg/m³ bei 20 °C

✅ mögliche Kette bei hohen Anforderungen: DFF-P → DFF-M → DFF-S → DFF-A

Nicht jede Druckluftanlage benötigt automatisch alle vier Stufen. Welche Filterkombination sinnvoll ist, hängt von der Qualität der eintretenden Druckluft und vom Verbraucher ab. Für robuste Druckluftwerkzeuge kann eine einfachere Filtration ausreichen, während empfindliche Prozesse mehrere Stufen benötigen. Wichtig ist außerdem die korrekte Dimensionierung nach tatsächlichem Volumenstrom und Betriebsdruck; die DFF Baureihe deckt je nach Baugröße Volumenströme von etwa 1,2 bis 36,0 m³/min ab und ist für bis zu 16 bar ausgelegt.

DFF-A und separaten Aktivkohleadsorber unterscheiden

Der DFF-A gehört zur modularen DFF Filterkette und ist bei 20 °C mit einem Restölgehalt von < 0,005 mg/m³ spezifiziert. Der separate Aktivkohleadsorber im Sortiment ist eine eigenständige Aufbereitungsstufe und erreicht unter definierten Bedingungen einen Restölgehalt bis ≤ 0,003 mg/m³. Beide Lösungen verfolgen damit ein ähnliches Ziel, sind technisch aber nicht gleichzusetzen.

Flüssiges Kondensat zuerst entfernen

Zyklonabscheider sind besonders geeignet, bereits auskondensierte Flüssigkeit aus dem Druckluftstrom zu entfernen. Bei der aktuellen Baureihe ist für freies flüssiges Kondensat ein Abscheidegrad von über 99 % angegeben. Diese Stufe entlastet nachgeschaltete Filter und Trockner deutlich.

Wichtig ist jedoch die technische Abgrenzung: Ein Zyklonabscheider entfernt flüssige Wassertröpfchen, aber keinen Wasserdampf. Er erzeugt deshalb keinen definierten Drucktaupunkt und ersetzt weder Kälte- noch Adsorptionstrockner.

Typische Aufbereitungsketten

✅ Standard Industrie: Zyklonabscheider → Vorfilter → Kältetrockner → Feinfilter

✅ sehr trockene Druckluft: Zyklonabscheider → Vorfilter → Adsorptionstrockner → Nachfilter

✅ sehr niedriger Restölgehalt: Kondensatabscheidung → Koaleszenz-/Feinfilter → Trockner → Aktivkohlestufe

✅ sensible Prozesse: mehrstufige Filtration + definierter Drucktaupunkt + Aktivkohle nach Bedarf

Druckluftqualität nicht nur nach einem Einzelwert bewerten

In der Praxis müssen immer mehrere Qualitätsmerkmale gemeinsam betrachtet werden: Restpartikel, Restöl und Restfeuchte beziehungsweise Drucktaupunkt. Eine Druckluftanlage kann beispielsweise sehr trocken sein und trotzdem noch zu viele Ölbestandteile enthalten. Umgekehrt kann sehr fein gefilterte Druckluft weiterhin einen zu hohen Wassergehalt besitzen.

Deshalb sollte die Aufbereitung vom Verbraucher aus geplant werden: Welche Partikelgröße darf noch vorhanden sein? Welcher Restölgehalt ist zulässig? Welcher Drucktaupunkt wird benötigt? Erst daraus ergibt sich die sinnvolle Kombination der Komponenten.

ISO 8573-1 als Orientierung für Druckluftqualität

Für industrielle Druckluft wird die Qualität häufig nach ISO 8573-1 beschrieben. Dabei werden Partikel, Wasser und Öl getrennt bewertet. Die erreichbare Klasse ergibt sich nicht aus einem einzelnen Bauteil, sondern aus der gesamten Aufbereitungskette und den realen Betriebsbedingungen.

Mit den vorhandenen Filtern, Kälte- und Adsorptionstrocknern, Aktivkohleadsorbern und Kondensatabscheidern lassen sich unterschiedliche Qualitätsniveaus gezielt aufbauen. Wo eine konkrete ISO-Klasse gefordert ist, sollte die komplette Kombination aus Volumenstrom, Druck, Filterstufen, Drucktaupunkt und Restölziel abgestimmt werden.

Druckluftaufbereitung für Industrie und professionelle Anwender

Die Kategorie deckt damit nicht nur einzelne Filter oder Trockner ab, sondern die komplette technische Kette von der Entfernung freien Kondensats über Partikel- und Aerosolfiltration bis zur Trocknung und Feinreinigung. So kann die Druckluft gezielt an Anwendungen in Industrie, Werkstatt, Strahltechnik und anderen professionellen Prozessen angepasst werden.

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