Kondensāta apstrāde

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Kondensāta apstrāde un kondensāta pārvaldība saspiestā gaisa sistēmās

Saspiestā gaisa ražošanas un apstrādes laikā rodas kondensāts, kas uzticami jānovada no tvertnēm, filtriem, žāvētājiem un cauruļvadiem. Kondensāta apstrāde ir nākamais solis: eļļu saturošs saspiestā gaisa kondensāts pirms turpmākas apstrādes vai utilizācijas tiek mērķtiecīgi attīrīts.

Pašreizējā sortimentā ietilpst ar laika vadību, mehāniski un pēc līmeņa vadāmi kondensāta novadītāji, kā arī eļļas un ūdens separatori sistēmām ar ražību no 1 līdz 30 m³/min, piemēroti nomaiņas komplekti un ūdens kvalitātes tests. Laika vadības iztukšošanas vārsti ir pieejami lietojumiem līdz 60 m³/min. Būtiski ir skaidri nošķirt kondensāta novadīšanu no kondensāta apstrādes: abi uzdevumi ir kondensāta pārvaldības daļa, taču tiem ir atšķirīgas funkcijas.

Kāds risinājums ir piemērots kondensāta pārvaldībai?

✅ Kondensāta novadītāji automātiskai radušos kondensāta novadīšanai

✅ Laika vadības iztukšošanas vārsti noteiktiem iztukšošanas intervāliem

✅ Mehāniski pludiņa novadītāji bez no laika atkarīgas vadības

✅ Eļļas un ūdens separatori eļļu saturoša saspiestā gaisa kondensāta apstrādei

✅ Nomaiņas komplekti separatoru plānotajai apkopei

✅ Ūdens kvalitātes testi apstrādes efektivitātes kontrolei

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Kondensataufbereitung in Druckluftanlagen

Bei der Verdichtung von Luft und der anschließenden Abkühlung entsteht Druckluftkondensat. Dieses sammelt sich unter anderem in Druckluftbehältern, Filtern, Trocknern und Leitungsabschnitten. Damit die Druckluftanlage zuverlässig arbeitet, muss das Kondensat zunächst aus den jeweiligen Sammelpunkten abgeführt werden. Enthält es Öl oder andere betriebsbedingte Verunreinigungen, ist anschließend eine geeignete Behandlung beziehungsweise Entsorgung erforderlich.

Die Kategorie Kondensataufbereitung bündelt deshalb zwei miteinander verbundene, aber technisch unterschiedliche Aufgaben: Kondensatableitung und Aufbereitung ölhaltigen Kondensats. Im aktuellen Sortiment stehen verschiedene Ableiter, Öl-Wasser-Abscheider für 1 bis 30 m³/min, passende Austauschsätze und ein Kontrolltest zur Verfügung.

Kondensatableiter: Flüssigkeit aus dem Druckluftsystem entfernen

Kondensatableiter sitzen an Stellen, an denen sich Flüssigkeit sammelt. Ihre Aufgabe besteht darin, das Kondensat möglichst zuverlässig aus dem Druckluftsystem auszuschleusen. Im Sortiment befinden sich unterschiedliche Funktionsprinzipien, darunter zeitgesteuerte Ablassventile, ein mechanischer Schwimmerableiter und niveaugesteuerte Kondensatableiter.

Zeitgesteuerte Systeme öffnen nach vorgegebenen Intervallen. Die aktuellen TD- beziehungsweise TD-Combi-Ausführungen sind bis 16 bar und für Anwendungen bis 60 m³/min ausgewiesen. Ein mechanischer Schwimmerableiter arbeitet abhängig vom Flüssigkeitsstand und benötigt für seine Grundfunktion keine elektronische Zeitsteuerung. Die ED-Kondensatableiter decken im aktuellen Sortiment 10 bis 30 m³/min bei maximal 16 bar ab.

Ableiten ist nicht dasselbe wie Aufbereiten

Ein Kondensatableiter entfernt Flüssigkeit aus der Druckluftanlage, bereitet diese Flüssigkeit aber nicht automatisch für die weitere Behandlung auf. Gerade bei ölgeschmierten Kompressoren kann das anfallende Kondensat Ölbestandteile enthalten. Für diese Aufgabe kommen Öl-Wasser-Abscheider zum Einsatz.

Die Trennung der beiden Funktionen ist wichtig: Zuerst muss das Kondensat zuverlässig gesammelt und abgeführt werden. Danach wird entschieden, wie es entsprechend seiner Zusammensetzung und den am Standort geltenden Anforderungen behandelt oder entsorgt werden muss.

Öl-Wasser-Abscheider für 1 bis 30 m³/min

Die aktuellen WOS-Systeme decken Kompressoranlagen von 1 bis 30 m³/min ab. Sie dienen der Aufbereitung ölhaltigen Druckluftkondensats durch die Trennung beziehungsweise Bindung von Ölbestandteilen. Die passende Größe wird nach der anfallenden Belastung und den vorgesehenen Betriebsbedingungen gewählt.

Auch ein Öl-Wasser-Abscheider ist kein wartungsfreies Bauteil. Das verwendete Aufbereitungsmedium besitzt eine begrenzte Aufnahmekapazität und muss entsprechend dem Betriebszustand ersetzt werden. Für die WOS-Systeme stehen deshalb passende Austauschsätze für den Bereich von 1 bis 30 m³/min zur Verfügung.

Aufbereitungsleistung kontrollieren

Mit dem vorhandenen Wasserqualitätstest lässt sich die Aufbereitungsleistung kontrollieren. Solche Kontrollen sind sinnvoll, weil die tatsächliche Belastung des Kondensats von Kompressortyp, Öl, Betriebsstunden, Umgebung und Anlagenzustand beeinflusst werden kann. Ein regelmäßiger Blick auf Zustand und Wartungsbedarf ist daher wichtiger als eine rein kalenderbasierte Betrachtung.

Kondensatmanagement systematisch planen

✅ Sammelpunkte für Kondensat in Behältern, Filtern und Trocknern berücksichtigen

✅ passenden Ableitertyp nach Anlage und Betriebsweise auswählen

✅ zulässigen Betriebsdruck und Volumenstrom beachten

✅ ölhaltiges Kondensat nicht mit reiner Kondensatableitung gleichsetzen

✅ Öl-Wasser-Abscheider passend zur Anlagenleistung dimensionieren

✅ Austauschsätze und Kontrolle der Aufbereitungsleistung in die Wartung aufnehmen

Kondensataufbereitung und Druckluftaufbereitung zusammendenken

Je besser Feuchtigkeit aus der Druckluft abgeschieden wird, desto mehr Kondensat kann an definierten Stellen der Aufbereitung anfallen. Druckluftfilter, Zyklonabscheider, Kältetrockner und Druckluftbehälter sollten deshalb nicht ohne ein passendes Konzept für die Kondensatableitung geplant werden. Das Kondensatmanagement ist somit ein eigener Bestandteil der gesamten Druckluftstation.

Kondensataufbereitung kaufen

Wer Komponenten zur Kondensataufbereitung kaufen möchte, sollte zunächst klären, wo und in welcher Menge Kondensat anfällt. Danach lassen sich Kondensatableiter, Öl-Wasser-Abscheider und Wartungsprodukte passend auswählen. Wichtig bleibt die fachliche Trennung zwischen dem Abführen des Kondensats aus der Druckluftanlage und der anschließenden Aufbereitung beziehungsweise vorschriftsgemäßen Behandlung des gesammelten Kondensats.

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