JOS smėliavimo įranga

(2 gaminiai)
JOS srovimo įrenginiai švelniam jautrių paviršių valymui

JOS srovimo įrenginiai pasižymi ypač kontroliuojamu sūkurinio srauto procesu, kai oras, smulki abrazyvinė medžiaga ir vanduo sujungiami taip, kad paviršių būtų galima valyti kuo švelniau. Spiralinis arba besisukantis srautas tolygiau paskirsto valymo poveikį nei taškinis tiesus srautas.

JOS srovės technologija visų pirma naudojama restauruojant, saugant kultūros paveldo objektus, valant natūralų akmenį, tinką, skulptūras, istorinius fasadus ir kitus jautrius paviršius. Svarbus ne tik mažas darbinis slėgis, bet ir abrazyvinė medžiaga, grūdėtumas, vandens kiekis, atstumas bei darbo greitis.

Valant vertingus arba nežinomus paviršius, nustatymus visada reikėtų patikrinti nepastebimoje bandomojoje vietoje ir palaipsniui pritaikyti prie pageidaujamo valymo rezultato.

Į ką svarbu atkreipti dėmesį valant JOS srove?

✅ prieš pradedant tiksliai įvertinti paviršių ir jo išsaugojimo būklę

✅ pasirinkti paviršiui tinkamą smulkią abrazyvinę medžiagą

✅ pradėti nuo mažos apkrovos ir palaipsniui ją reguliuoti

✅ tiksliai dozuoti vandens kiekį dulkėms surišti ir procesui kontroliuoti

✅ išlaikyti vienodą atstumą ir tolygiai judinti įrangą

✅ valant istorinius paviršius visada atlikti bandymą atskiroje vietoje

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JOS Strahlgeräte und Wirbelstrahltechnik für sensible Oberflächen

JOS Strahlgeräte werden vor allem dort eingesetzt, wo eine Oberfläche gereinigt werden soll, ohne die vorhandene Substanz unnötig stark abzutragen. Das JOS Verfahren gehört zur Wirbelstrahltechnik: Ein Luft-Strahlmittel-Gemisch wird in Verbindung mit Wasser so geführt, dass der Strahl nicht ausschließlich punktuell und frontal auftrifft, sondern eine rotierende beziehungsweise spiralförmige Bewegung erhält.

Diese Arbeitsweise ist insbesondere bei historischen und empfindlichen Oberflächen interessant. Typische Einsatzbereiche sind Naturstein, Sandstein, Stuck, Fassadenreliefs, Skulpturen, Brunnen, historische Mauerwerke und andere restauratorische Anwendungen. Auch Ruß, Verschmutzungen, verwitterte Ablagerungen oder ungeeignete Altbeschichtungen können je nach Untergrund mit einer angepassten Einstellung bearbeitet werden.

Bei sensibler Substanz entscheidend

✅ Untergrund und Schadensbild vor dem Strahlen beurteilen

✅ möglichst geeignete und feine Strahlmittelkörnung wählen

✅ Arbeitsdruck zunächst niedrig einstellen

✅ Wasserzugabe nur so hoch wie erforderlich dosieren

✅ Strahlabstand und Bewegung gleichmäßig halten

✅ Reinigungsergebnis regelmäßig kontrollieren

✅ an wertvollen Flächen immer eine Probefläche anlegen

Warum der Wirbelstrahl anders arbeitet

Bei einem klassischen geraden Strahl konzentriert sich die Energie stärker auf eine kleine Auftreffzone. Das JOS Prinzip verteilt die Wirkung durch den Wirbel breiter und kontrollierter. In Verbindung mit geringem Arbeitsdruck kann dadurch eine Oberfläche schrittweise gereinigt werden, ohne sofort eine hohe Abtragswirkung zu erzeugen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass das Verfahren grundsätzlich beschädigungsfrei ist. Auch ein schonendes Strahlverfahren kann ungeeignete oder bereits geschädigte Materialien verändern. Der tatsächliche Materialabtrag hängt unter anderem von Strahlmittel, Kornform, Härte, Arbeitsdruck, Abstand, Wasserzugabe und Verweildauer ab.

JOS Strahlen bei Naturstein und historischen Fassaden

Gerade bei Naturstein unterscheiden sich Festigkeit und Verwitterungszustand erheblich. Sandstein, Kalkstein, Marmor oder andere Gesteine reagieren unterschiedlich auf mechanische Beanspruchung. Bei historischen Fassaden kommen zusätzlich Fugen, Putze, Farbfassungen und Reparaturstellen hinzu.

Deshalb sollte die Reinigung nicht allein nach dem sichtbaren Verschmutzungsgrad eingestellt werden. Wichtiger ist, welche Oberflächenschicht erhalten werden muss. Bei denkmalpflegerisch relevanten Objekten kann vorab eine materialkundliche oder restauratorische Bewertung sinnvoll sein.

Wasserzugabe zur Staubbindung und Prozesskontrolle

Die Wasserzugabe unterstützt beim JOS Strahlen die Bindung von Staub und kann gleichzeitig die Oberflächenwirkung beeinflussen. Ziel ist nicht, die Fläche möglichst stark zu durchnässen, sondern das Wasser kontrolliert in den Prozess einzubringen. Zu hohe Wassermengen können empfindliche Baustoffe unnötig belasten und zusätzlichen Reinigungs- oder Trocknungsaufwand verursachen.

Besonders bei porösen Baustoffen sollte geprüft werden, wie viel Feuchtigkeit aufgenommen wird und ob Salze, Frostgefahr oder nachfolgende Beschichtungen berücksichtigt werden müssen.

Strahlmittel und Körnung richtig auswählen

Das Strahlmittel ist ein zentraler Faktor für die Oberflächenwirkung. Feine und geeignete Medien ermöglichen eine kontrolliertere Bearbeitung als grobe, scharfkantige und sehr harte Strahlmittel. Gleichzeitig muss das Medium trocken, rieselfähig und mit dem jeweiligen Gerät kompatibel sein.

Die richtige Auswahl hängt von Verschmutzung und Untergrund ab. Eine fest haftende Beschichtung auf robustem Stein erfordert eine andere Einstellung als Ruß auf empfindlichem Stuck oder eine dünne Ablagerung auf einer historischen Skulptur.

JOS Strahltechnik fachgerecht einsetzen

Die Stärke des Verfahrens liegt in seiner Einstellbarkeit. Arbeitsdruck, Strahlmittelmenge, Wasser, Abstand und Bewegung können so kombiniert werden, dass die Reinigung schrittweise an das gewünschte Ergebnis herangeführt wird. Gerade bei wertvoller Substanz sollte nicht maximal schnell, sondern kontrolliert gearbeitet werden.

Die Kategorie ist deshalb vor allem für Anwender relevant, die sich mit JOS Strahlgeräten, JOS Strahltechnik und schonendem Wirbelstrahlen beschäftigen. Da aktuell keine konkreten JOS Geräte in dieser Kategorie gelistet sind, dienen die Informationen hier als technische Orientierung zum Verfahren und zu den wesentlichen Auswahl- und Einstellkriterien.

Palyginti /8

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