Zyklonabscheider

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Zyklonabscheider für flüssiges Kondensat in Druckluftanlagen

Zyklonabscheider entfernen freies, flüssiges Kondensat aus der Druckluft, bevor es Filter, Kältetrockner oder angeschlossene Verbraucher zusätzlich belastet. Die Druckluft wird im Gehäuse in eine rotierende Strömung versetzt; mitgerissene Flüssigkeitströpfchen werden durch Zentrifugalkräfte abgeschieden und anschließend über einen Kondensatableiter ausgetragen.

Das aktuelle Sortiment reicht von kompakten Wasserabscheidern bis zu Zyklon Kondensatabscheidern mit 1,2 bis 36 m³/min bei bis zu 16 bar. Ergänzend stehen Kondensatableiter, Wandmontage- und Reihenbausätze sowie Anschlusszubehör zur Verfügung. Wichtig für die Auswahl sind Volumenstrom, Betriebsdruck, Anschlussgröße und die sichere Ableitung des abgeschiedenen Kondensats.

Ein Zyklonabscheider entfernt vor allem flüssiges Kondensat. Wasserdampf bleibt in der Druckluft – für einen definierten Drucktaupunkt ist ein Drucklufttrockner erforderlich.

Wofür ist ein Zyklonabscheider die richtige Stufe?

✅ freie Wasser- und Kondensattröpfchen aus der Druckluft abscheiden

✅ nachgeschaltete Filter und Trockner entlasten

✅ Volumenstrom und Betriebsdruck passend zur Anlage dimensionieren

✅ Kondensatableitung automatisch oder manuell sicherstellen

✅ nicht mit Partikelfilter oder Drucklufttrockner verwechseln

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Zyklonabscheider als erste Stufe der Druckluftaufbereitung

Ein Zyklonabscheider wird eingesetzt, um größere Mengen freien, flüssigen Kondensats aus einem Druckluftstrom zu entfernen. Das ist besonders dort sinnvoll, wo nach Kompressor oder Nachkühler bereits Wassertröpfchen in der Leitung vorhanden sind. Durch eine gezielt erzeugte Rotationsbewegung werden die schwereren Flüssigkeitströpfchen nach außen gedrückt, im Gehäuse gesammelt und anschließend über einen Kondensatableiter abgeführt.

Im aktuellen Sortiment stehen Lösungen für unterschiedliche Anlagengrößen zur Verfügung. Die Zyklon Kondensatabscheider decken Volumenströme von 1,2 bis 36 m³/min ab und sind für Betriebsdrücke bis 16 bar ausgelegt. Je nach Baugröße reichen die Anschlüsse von kompakten Gewindegrößen bis zu größeren Ausführungen für hohe Luftmengen. Ergänzend finden Sie Zubehör zur Montage, zur Verbindung mit nachgeschalteten Filtern sowie verschiedene Lösungen für die Kondensatableitung.

Was ein Zyklonabscheider tatsächlich abscheidet

Technisch wichtig ist die Unterscheidung zwischen flüssigem Wasser und Wasserdampf. Ein Zyklonabscheider entfernt mitgerissene Flüssigkeitströpfchen sehr effizient, verändert jedoch nicht grundsätzlich den Wasserdampfgehalt der Druckluft. Wasserdampf bleibt gasförmig und kann weiter hinten im Druckluftnetz erneut kondensieren, wenn die Luft ausreichend abkühlt.

Der Zyklonabscheider erzeugt deshalb keinen definierten Drucktaupunkt und ersetzt keinen Kältetrockner oder Adsorptionstrockner. Ebenso ist er kein Ersatz für einen Partikel- oder Koaleszenzfilter. Solche Filter übernehmen andere Aufgaben, etwa die Abscheidung feiner Feststoffpartikel oder sehr kleiner Aerosole.

Mehr als 99 Prozent Abscheidung bei flüssigem Kondensat

Bei der aktuellen DFS Baureihe ist für flüssiges Kondensat ein Abscheidegrad von über 99 Prozent angegeben. Die Abscheideleistung bleibt dabei über einen breiten Arbeitsbereich von etwa 20 bis 120 Prozent des Nennvolumenstroms stabil. Der Druckverlust liegt bei Nennvolumenstrom in einer Größenordnung von rund 55 mbar. Damit eignet sich die Bauart gut als vorgeschaltete Entlastungsstufe in professionellen Druckluftanlagen.

Die Nennvolumenströme der einzelnen Baugrößen werden bei definierten Betriebsbedingungen angegeben. Für die Auswahl sollte deshalb nicht einfach die Motorleistung des Kompressors herangezogen werden. Entscheidend ist der reale beziehungsweise maximal zu erwartende Volumenstrom an der Einbaustelle.

Zyklonabscheider vor Filter und Kältetrockner

In vielen Anlagen sitzt der Zyklonabscheider vor Feinfiltern und Kältetrocknern. Dadurch wird ein großer Teil der bereits flüssig vorliegenden Feuchtigkeit abgeführt, bevor sie die nachgeschalteten Komponenten erreicht. Filterelemente werden weniger mit Flüssigkeit belastet und der Trockner erhält definiertere Eintrittsbedingungen.

Ein typischer Aufbau kann deshalb aus Zyklonabscheider, geeigneter Filtration und anschließendem Kältetrockner oder Adsorptionstrockner bestehen. Welche Stufen tatsächlich benötigt werden, richtet sich nach der geforderten Druckluftqualität und der Anwendung.

Bei der Auswahl eines Zyklonabscheiders beachten

✅ maximalen Volumenstrom der Anlage bestimmen

✅ Betriebsdruck und Anschlussdimension prüfen

✅ Einbaurichtung und verfügbare Montagefläche berücksichtigen

✅ Kondensatableitung passend zum Betriebskonzept wählen

✅ nachgeschaltete Filter- und Trocknerstufen mit einplanen

Kondensatableiter und Zubehör

Das abgeschiedene Kondensat muss zuverlässig aus dem Abscheider entfernt werden. Im Sortiment stehen dafür integrierte beziehungsweise nachrüstbare Kondensatableiter und Adapter zur Verfügung. Bei der DFS Baureihe arbeitet der integrierte mechanische Schwimmerableiter ohne elektrische Versorgung. Zusätzlich sind unter anderem Wandhalterungen und Reihenbausätze erhältlich, mit denen sich Abscheider und Filter platzsparend zu einer Aufbereitungseinheit kombinieren lassen.

Zyklonabscheider kaufen

Wer einen Zyklonabscheider kaufen möchte, sollte vor allem den tatsächlichen Volumenstrom, den maximalen Betriebsdruck und die gewünschte Einbindung in die Druckluftaufbereitung kennen. Der Abscheider ist besonders sinnvoll zur Entfernung bereits verflüssigter Feuchtigkeit, ersetzt aber weder die Feinfiltration noch die Trocknung auf einen definierten Drucktaupunkt. Richtig dimensioniert bildet er eine wirkungsvolle erste Aufbereitungsstufe und entlastet die dahinter angeordneten Komponenten.

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