Sandstrahlhandschuhe

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Sandstrahlhandschuhe und Strahlhandschuhe für Freistrahlen und Strahlkabinen

Sandstrahlhandschuhe schützen Hände und Unterarme vor mechanischer Belastung, Strahlmittelrückprall und Verschmutzung. Je nach Arbeitsplatz kommen dabei zwei deutlich unterschiedliche Bauarten zum Einsatz: tragbare Strahlhandschuhe für manuelle Strahlarbeiten und fest eingebaute Langhandschuhe für Sandstrahlkabinen.

Im Sortiment finden Sie Leder- und PVC-Handschuhe von Contracor, Clemco, Blastsafe und IBIX sowie Contracor RGA/RGS Kabinenhandschuhe in unterschiedlichen Längen. Material, Schaftlänge, Beweglichkeit und Befestigungsart richten sich nach dem jeweiligen Einsatz.

Wer Sandstrahlhandschuhe kaufen möchte, sollte deshalb zuerst zwischen persönlichem Handschutz und Kabinenhandschuh unterscheiden. Beide erfüllen eine ähnliche Schutzaufgabe, sind konstruktiv jedoch nicht gegeneinander austauschbar. Handschuhe ergänzen außerdem die übrige Schutzausrüstung und ersetzen weder Strahlanzug noch Atem- oder Kopfschutz.

Welche Handschuhausführung ist die richtige?

Tragbare Strahlhandschuhe – für manuelles Freistrahlen und Arbeiten mit Strahlpistole

Lange Schäfte – schützen zusätzlich den Übergang zu Handgelenk und Unterarm

Leder oder PVC – Material passend zu Belastung und Beweglichkeit auswählen

Kabinenhandschuhe – fest an Handschuhdurchführungen einer Strahlkabine montiert

Länge und Anschluss – bei RGA/RGS passend zur Kabine prüfen

Verschleiß kontrollieren – Löcher, Risse und dünne Stellen rechtzeitig erkennen

Ansicht als

Sandstrahlhandschuhe kaufen – tragbare Handschuhe und Kabinenhandschuhe unterscheiden

Beim Sandstrahlen sind Hände besonders nah an Strahlschlauch, Düse, Werkstück und zurückprallendem Strahlmittel. Geeignete Sandstrahlhandschuhe müssen deshalb mechanische Belastung und Verschmutzung abfangen, ohne die notwendige Beweglichkeit beim Führen der Strahltechnik unnötig einzuschränken.

In dieser Kategorie stehen zwei technisch unterschiedliche Produktgruppen nebeneinander: tragbare Strahlhandschuhe für den Anwender und lange, fest montierte Handschuhe für Strahlkabinen. Vor dem Kauf muss deshalb zuerst geklärt werden, für welche dieser beiden Anwendungen der Handschuh benötigt wird.

Strahlhandschuhe für manuelle Strahlarbeiten

Tragbare Sandstrahlhandschuhe werden wie normale Schutzhandschuhe angezogen, sind jedoch auf die erhöhte Beanspruchung beim Strahlen abgestimmt. Im Sortiment finden sich unter anderem robuste Lederausführungen von Contracor, Clemco und Blastsafe sowie spezielle Handschuhe von IBIX.

Lange Schäfte schützen nicht nur die Hand, sondern decken auch einen Teil des Unterarms und den Übergang zum Strahlanzug ab. Der Handschuh sollte so sitzen, dass der Anwender Strahlschlauch, Fernbedienungshandhebel oder Strahlpistole sicher greifen kann.

Leder oder PVC – Material nach Anwendung wählen

Leder wird bei vielen klassischen Strahlhandschuhen eingesetzt, weil es robust und vergleichsweise abriebfest ist. PVC-Ausführungen bieten ein anderes Griff- und Materialverhalten und können für bestimmte Geräte oder Arbeitsbedingungen sinnvoll sein. Entscheidend ist die konkrete Produktfreigabe und nicht die Annahme, dass ein Material in jeder Situation grundsätzlich überlegen ist.

Auch Innenfutter, Handschuhform und Schaft beeinflussen den Komfort. Bei langen Einsätzen ist ein ausreichend beweglicher Handschuh wichtig, weil unnötig hohe Greifkräfte die Ermüdung fördern können.

Kabinenhandschuhe sind fest mit der Strahlkabine verbunden

Sandstrahlkabinen verwenden dagegen lange Handschuhe, die an den Handschuhöffnungen der Kabine befestigt werden. Der Bediener greift von außen hinein, während die Hände innerhalb des geschlossenen Strahlraums arbeiten. Diese Handschuhe sind Teil der Abdichtung und ermöglichen die Werkstückführung ohne direkten Kontakt zum Kabineninneren.

Im Sortiment stehen Contracor RGA und RGS Kabinenhandschuhe in unterschiedlichen Längen. Vor der Bestellung müssen Länge, Durchmesser beziehungsweise Befestigung und die vorhandene Kabine abgeglichen werden. Ein tragbarer Strahlhandschuh kann einen fest montierten Kabinenhandschuh nicht ersetzen.

Übergang zum Strahlanzug beachten

Beim Freistrahlen sollte der Übergang zwischen Handschuhschaft und Ärmel möglichst so ausgeführt sein, dass zurückprallendes Strahlmittel nicht leicht in die Kleidung gelangt. Die konkrete Überdeckung hängt von Handschuh- und Anzugkonstruktion ab. Zu enge Bündchen dürfen gleichzeitig die Beweglichkeit nicht unnötig einschränken.

Sandstrahlhandschuhe sind Verschleißteile

Abrasives Strahlmittel beansprucht Oberflächen dauerhaft. Handschuhe sollten deshalb regelmäßig auf dünne Stellen, Risse, offene Nähte und Beschädigungen geprüft werden. Bei Kabinenhandschuhen sind zusätzlich Befestigung und Dichtbereich zu kontrollieren. Kleine Schäden können sich unter Belastung schnell vergrößern.

Handschutz als Teil der gesamten Schutzausrüstung

Wer Sandstrahlhandschuhe kaufen möchte, sollte Einsatzart, Material, Schaftlänge und Passform gemeinsam bewerten. Für manuelle Strahlarbeiten ergänzen die Handschuhe Strahlhelm, Sandstrahlanzug und geeigneten Fußschutz. Sie übernehmen ausschließlich den Hand- und Unterarmschutz und dürfen nicht mit Atem-, Augen- oder Ganzkörperschutz gleichgesetzt werden.

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