Clemco Druckstrahlkabinen

Clemco Druckstrahlkabinen für professionelle Oberflächenbearbeitung

Clemco Druckstrahlkabinen sind für leistungsintensive Strahlarbeiten im geschlossenen Kabinensystem ausgelegt. Das Sortiment umfasst Pulsar II, Pulsar III, Pulsar VI und Pulsar VI Plus sowie die industriellen BNP-Modelle 65, 220, 601 und 721. Damit stehen kompaktere Lösungen ebenso wie Kabinen für größere Werkstücke und regelmäßigen Industrieeinsatz zur Verfügung.

Beim Druckstrahlverfahren wird das Strahlmittel aus einem unter Druck stehenden Strahlkessel direkt in den Strahlschlauch gefördert und mit hoher Geschwindigkeit durch die Strahldüse auf die Werkstückoberfläche gebracht. Dadurch entsteht eine deutlich höhere Strahlleistung als bei klassischen Saugstrahlkabinen. Das Verfahren eignet sich deshalb besonders für intensive Reinigungsarbeiten, Entrostung, Entzunderung, Entlackung und die Vorbereitung stark beanspruchter Oberflächen.

Je nach Modell kommen Strahlkessel mit 20, 40 oder 100 Litern Inhalt, unterschiedlich dimensionierte Zyklone, Patronenfilter sowie Wolframcarbid- oder Borcarbid-Strahldüsen zum Einsatz. Die Strahlmittelaufbereitung trennt wiederverwendbares Strahlmittel von Staub, Abrieb und Verunreinigungen und führt geeignetes Material zurück in den Arbeitskreislauf. Eine leistungsfähige Absaugung unterstützt gleichzeitig die Sicht im Kabineninneren und trägt zu reproduzierbaren Arbeitsergebnissen bei.

Die Pulsar-Baureihe deckt kompaktere bis mittelgroße Anwendungen ab und kombiniert Druckstrahltechnik mit aufeinander abgestimmter Strahlmittelaufbereitung und Filtertechnik. Für größere Werkstücke und höhere Auslastung stehen die BNP-Modelle zur Verfügung. Insbesondere die Ausführungen mit 100-Liter-Strahlkessel sind auf längere Strahlintervalle und industrielle Anwendungen ausgelegt. Die Wahl der passenden Kabine sollte deshalb neben den Werkstückabmessungen auch die gewünschte Abtragsleistung, tägliche Einsatzdauer und den verfügbaren Aufstellraum berücksichtigen.

Entscheidend für die tatsächliche Leistung einer Druckstrahlkabine ist die Druckluftversorgung. Düsendurchmesser, Arbeitsdruck und erforderliche Luftmenge müssen mit dem vorhandenen Kompressor abgestimmt werden. Eine zu knapp ausgelegte Luftversorgung führt zu Druckabfall und reduziert die Strahlleistung deutlich. Gleichzeitig beeinflussen Strahlmittelart und Körnung das Arbeitsergebnis: Je nach Anwendung lassen sich Oberflächen intensiv reinigen, gezielt aufrauen oder für nachfolgende Beschichtungs- und Lackierprozesse vorbereiten.

Clemco Druckstrahlkabinen eignen sich besonders für Werkstätten, Instandhaltungsbetriebe und industrielle Fertigungsbereiche mit regelmäßigem oder hohem Strahlbedarf. Das geschlossene Kabinensystem hält Strahlmittel und Staub weitgehend im Prozess, ermöglicht eine kontrollierte Bearbeitung und verbindet hohe Abtragsleistung mit einer sauberen Arbeitsumgebung.

✅ Pulsar und BNP Baureihen

✅ Strahlkessel mit 20, 40 oder 100 Litern

✅ Zyklon zur Strahlmittelaufbereitung

✅ Patronenfilter für die Stauberfassung

✅ Hohe Strahlleistung für professionelle Anwendungen

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Clemco Druckstrahlkabinen im Sortiment

Clemco Druckstrahlkabinen kombinieren ein geschlossenes Kabinensystem mit dem leistungsfähigen Druckstrahlverfahren. Dadurch eignen sie sich für Anwendungen, bei denen hohe Abtragsleistung, intensive Reinigung oder reproduzierbare Oberflächen gefordert sind. Innerhalb des Sortiments stehen kompaktere Pulsar Modelle und größere BNP Industrieanlagen zur Verfügung.

Pulsar II bis Pulsar VI Plus

Die Pulsar II und Pulsar III arbeiten mit einem 20-Liter-Strahlkessel und einem Zyklon mit 8,4 m³/min. Die Pulsar VI und VI Plus verfügen über einen 40-Liter-Strahlkessel und einen Zyklon mit 16,8 m³/min. Je nach Modell sind Borcarbid- oder Wolframcarbid-Strahldüsen verbaut. Die Pulsar VI Plus erweitert die Filtertechnik auf zwei Filterpatronen und ist damit auf eine entsprechend höhere Staub- und Einsatzbelastung ausgelegt.

BNP Druckstrahlkabinen für größere Anwendungen

Die BNP-Modelle 65, 220, 601 und 721 sind mit 100-Liter-Strahlkesseln und 900-CFM-Zyklonen ausgestattet. Sie richten sich an industrielle Anwendungen und unterscheiden sich vor allem in Kabinengröße und Filterkonfiguration. Beim BNP-721 stehen zwei Filtervarianten zur Auswahl. Bei der Größenwahl sollte neben dem Werkstück selbst auch genügend Raum zum Drehen und sicheren Positionieren berücksichtigt werden.

Warum Druckstrahlen?

Beim Druckstrahlen wird das Strahlmittel aus einem unter Druck stehenden Behälter direkt in den Druckluftstrom dosiert und zur Düse gefördert. Gegenüber dem Saugstrahlverfahren steht dadurch eine höhere Strahlmittel- und Abtragsleistung zur Verfügung. Das ist besonders vorteilhaft bei hartnäckigen Beschichtungen, Korrosion, Zunder oder Anwendungen mit hoher geforderter Flächenleistung.

Strahlmittelaufbereitung und Filterung

Mit zunehmender Nutzung sammeln sich im Strahlmittelkreislauf Staub, Abrieb und zerbrochene Körner. Der Zyklon unterstützt die Trennung dieser Feinanteile vom wiederverwendbaren Strahlmittel. Die Patronenfilter erfassen den beim Strahlen entstehenden Staub und tragen zu guter Sicht im Arbeitsraum bei. Regelmäßige Kontrolle von Filterzustand und Strahlmittelqualität unterstützt einen stabilen Prozess.

Auswahl nach Anwendung

✅ Pulsar Modelle für kompakte bis mittlere Werkstücke

✅ BNP Baureihe für größere industrielle Anforderungen

✅ Zyklonleistung passend zu Strahlmittelkreislauf und Einsatzdauer

✅ Filterausstattung passend zu Staubmenge und Nutzung

✅ Düse und Kompressor gemeinsam dimensionieren

Düse und Strahlmittel bestimmen das Ergebnis

Die Düsenbohrung beeinflusst Luftbedarf und erreichbare Flächenleistung wesentlich. Gleichzeitig bestimmen Strahlmittelhärte, Kornform und Körnung, wie stark eine Oberfläche abgetragen oder aufgeraut wird. Auch mit einer leistungsfähigen Druckstrahlkabine sollten empfindliche Werkstoffe deshalb mit geeigneten Parametern und gegebenenfalls auf einer Probefläche getestet werden.

Kompressor und Leitungsnetz abstimmen

Die tatsächliche Leistungsfähigkeit einer Druckstrahlkabine hängt wesentlich von der Druckluftversorgung ab. Düsenbohrung, Arbeitsdruck und verfügbare Liefermenge des Kompressors müssen zusammenpassen. Zusätzlich sollten Druckverluste in Leitungen, Druckluftaufbereitung und Kupplungen berücksichtigt werden. Ein zu kleiner Kompressor begrenzt die Leistung unabhängig von der Größe des Strahlkessels.

Betrieb und Verschleiß im Blick behalten

Die höhere Strahlleistung bedeutet zugleich eine stärkere Beanspruchung von Düse, Schlauch, Innenraum und Strahlmittel. Verschleißteile sollten deshalb regelmäßig geprüft werden. Eine rechtzeitig gewechselte Düse hilft, Luftverbrauch und Strahlbild im vorgesehenen Bereich zu halten.

Clemco Druckstrahlkabine technisch passend auswählen

Für die Auswahl sind Werkstückgröße, tägliche Einsatzdauer, gewünschte Abtragsleistung, Strahlmittel, Filterbedarf und vorhandene Druckluft gemeinsam zu betrachten. Wir unterstützen bei der technischen Auslegung einer passenden Clemco Druckstrahlkabine und bei der Abstimmung des gesamten Systems.

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