- Verkaufspreis 71 002,00 kr Normaler Preis 74 738,00 krGrundpreis
- VerkaufspreisAb 73 933,00 kr Normaler Preis 77 825,00 krGrundpreis
- VerkaufspreisAb 79 657,00 kr Normaler Preis 83 849,00 krGrundpreis
- VerkaufspreisAb 81 327,00 kr Normaler Preis 85 607,00 krGrundpreis
- VerkaufspreisAb 85 705,00 kr Normaler Preis 90 216,00 krGrundpreis
Niederdruckstrahlgerät IBIX 60, 60 Liter Fassungsvermögen, 0,2-7,5 bar Strahldruck, Komplettset
Verkaufspreis 85 705,00 kr Normaler Preis 90 216,00 krGrundpreis- VerkaufspreisAb 85 877,00 kr Normaler Preis 90 397,00 krGrundpreis
- VerkaufspreisAb 90 058,00 kr Normaler Preis 94 798,00 krGrundpreis
- Verkaufspreis 120 078,00 kr Normaler Preis 126 398,00 krGrundpreis
- Verkaufspreis 200 767,00 kr Normaler Preis 211 333,00 krGrundpreis
- Verkaufspreis 235 821,00 kr Normaler Preis 248 233,00 krGrundpreis
- VerkaufspreisAb 325 936,00 kr Normaler Preis 362 151,00 krGrundpreis
Niederdruckstrahlgeräte kaufen – Technik passend zur Oberfläche auswählen
Niederdruckstrahlgeräte sind besonders vielseitige Strahlsysteme, wenn die mechanische Wirkung auf eine Oberfläche kontrolliert und fein eingestellt werden soll. Sie werden häufig für Restaurierung, Denkmalpflege, Fassadenreinigung, Holz, Naturstein, Ziegel, Metall, Sanierungsarbeiten und die Entfernung von Graffiti oder Beschichtungen eingesetzt. Entscheidend ist dabei nicht allein ein möglichst niedriger Arbeitsdruck, sondern die Möglichkeit, Druck, Strahlmittel, Düse und Strahlmittelmenge auf den jeweiligen Untergrund abzustimmen.
Im aktuellen Sortiment reicht das Spektrum von sehr kompakten Feinstrahlgeräten mit 0,7 Liter Behältervolumen bis zu großen Niederdruckstrahlgeräten mit 200 Litern. Damit stehen Lösungen für punktuelle Detailarbeiten ebenso zur Verfügung wie Geräte für längere professionelle Einsätze mit entsprechend größeren Strahlmittelvorräten.
Wichtige Auswahlkriterien
✅ Empfindlichkeit, Härte und Zustand der Oberfläche
✅ gewünschte Reinigungs-, Entschichtungs- oder Aufrauwirkung
✅ Arbeitsdruck und Regelbereich des Geräts
✅ Strahlmittel, Kornform und Korngröße
✅ Düsendurchmesser und daraus resultierender Luftbedarf
✅ Kesselgröße, Mobilität und gewünschte Arbeitsdauer
✅ vorhandene oder benötigte Druckluftaufbereitung
Niederdruck bedeutet nicht nur Arbeiten mit minimalem Druck
Eine häufige Fehlannahme ist, dass ein Niederdruckstrahlgerät ausschließlich bei sehr niedrigen Drücken eingesetzt werden kann. Viele professionelle Systeme verfügen jedoch über einen breiten Regelbereich. Im aktuellen Sortiment beginnen einzelne Geräte bereits bei etwa 0,1 oder 0,2 bar und lassen sich je nach Modell bis ungefähr 6, 7 oder 7,5 bar betreiben.
Dadurch kann mit einem einzigen System sehr unterschiedlich gearbeitet werden. Empfindliche Untergründe lassen sich zunächst mit geringer Auftreffenergie testen und bearbeiten. Bei robusteren Werkstoffen oder stärker haftenden Beschichtungen kann der Druck innerhalb des zulässigen Bereichs erhöht werden. So verbinden moderne Niederdruckstrahlgeräte die feinfühlige Regelbarkeit eines Feinstrahlsystems mit einer für viele kräftigere Anwendungen ausreichenden Strahlleistung.
Kesselgröße bestimmt vor allem Arbeitsdauer und Mobilität
Das Behältervolumen eines Niederdruckstrahlgeräts wird häufig mit seiner Leistung verwechselt. Tatsächlich bestimmt die Kesselgröße vor allem, wie viel Strahlmittel bevorratet werden kann und wie häufig während der Arbeit nachgefüllt werden muss. Kleine Behälter sind besonders mobil und eignen sich für Detailarbeiten, Restaurierung oder wechselnde Einsatzorte. Größere Geräte reduzieren Unterbrechungen und sind bei längeren Strahlarbeiten komfortabler.
Die eigentliche Strahlleistung entsteht dagegen an der Düse. Düsendurchmesser, Arbeitsdruck, Strahlmittel und verfügbare Luftmenge bestimmen, wie viel Energie und Strahlmittel auf die Oberfläche treffen. Ein 200-Liter-Gerät ist deshalb nicht automatisch aggressiver als ein kleineres System.
Strahlmittel und Korngröße auf den Untergrund abstimmen
Für materialschonendes Strahlen ist die Auswahl des Strahlmittels ebenso wichtig wie der eingestellte Druck. Härte, Kornform und Korngröße beeinflussen die Oberflächenwirkung erheblich. Ein zu aggressives oder zu grobes Strahlmittel kann auch bei niedrigem Druck unerwünschten Materialabtrag verursachen. Umgekehrt kann ein geeignetes feines Strahlmittel eine sehr kontrollierte Reinigung ermöglichen.
Bei empfindlichen oder unbekannten Oberflächen sollte grundsätzlich mit moderaten Einstellungen begonnen und das Ergebnis auf einer unauffälligen Probefläche beurteilt werden. Anschließend können Druck, Abstand, Auftreffwinkel und Strahlmittelmenge schrittweise angepasst werden.
Düse und Kompressor gemeinsam auslegen
Auch ein Niederdruckstrahlgerät benötigt eine kontinuierliche Druckluftversorgung. Der Luftbedarf hängt wesentlich vom Düsendurchmesser und vom Arbeitsdruck ab. Mit größerer Düse oder höherem Druck steigt der benötigte Volumenstrom deutlich. Deshalb reicht es nicht aus, nur den maximalen Druck eines Kompressors zu betrachten. Entscheidend ist die tatsächlich verfügbare Liefermenge im Dauerbetrieb.
Eine ausreichende Leistungsreserve hilft, den eingestellten Arbeitsdruck während des Strahlens stabil zu halten. Zu knapp ausgelegte Kompressoren führen zu Druckabfall und damit zu schwankender Strahlleistung. Auch Schlauchquerschnitte, Kupplungen und Druckverluste in der Zuleitung sollten bei der Auslegung berücksichtigt werden.
Trockene Druckluft verbessert die Prozessstabilität
Besonders bei feinen Strahlmitteln kann Feuchtigkeit in der Druckluft den Materialfluss beeinträchtigen. Deshalb verfügen einzelne Niederdruckstrahlgeräte im Sortiment bereits über integrierte Kältetrockner oder lassen sich mit entsprechender Druckluftaufbereitung kombinieren. Trockene Luft reduziert die Gefahr von Verklumpungen und unterstützt einen gleichmäßigeren Strahlmitteltransport.
Niederdruckstrahlgerät kaufen – Anwendung zuerst definieren
Wer ein Niederdruckstrahlgerät kaufen möchte, sollte deshalb zuerst die konkrete Aufgabe bestimmen: Welche Oberfläche wird bearbeitet? Was soll entfernt oder verändert werden? Wie empfindlich ist der Untergrund? Wie lange soll ohne Nachfüllen gearbeitet werden und welche Kompressorleistung steht zur Verfügung?
Aus diesen Angaben lassen sich Kesselgröße, Druckbereich, Düse, Strahlmittel und notwendige Druckluftversorgung sinnvoll ableiten. So entsteht ein Strahlsystem, das nicht nur technisch funktioniert, sondern für die jeweilige Anwendung kontrolliert, wirtschaftlich und praxisgerecht ausgelegt ist.